von Laura Vogt

erscheint Frühjahr 2026 bei ‎ Lake Union Publishing

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Ein vielversprechender Klappentext, ein episch anmutendes Cover. Die Geschichte einer Frau, die sich alleine beim „Oklahoma run“ ein Stückchen Land sichert und dort ein neues Leben aufbaut. Klang echt gut; und ich liebe Geschichten starker außergewöhnlicher Frauen. Minnie Hoops ist eine solche außergewöhnliche Frau gewesen, und wir haben hier die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte ihres Lebens, fiktional aufgearbeitet von ihrer Nachfahrin Laura Vogt.

Und ich mache es jetzt einfach mal kurz, leider hat mich die Story dann doch nicht gepackt. Ich kam mit dem Schreibstil nicht so wirklich klar; die Autorin ist hier nicht wirklich chronologisch zugange gewesen, wir sind so ein bisschen hin und her gezapped zwischen Kindheits- und Jugenderinnerungen Minnies und dem „hier und jetzt“ in im Grenzland, in dem sie sich ihr neues Leben aufbaut. Gespickt ist das Ganze dann mit Einwürfen aus Sicht von Mutter Erde, Mutter Gaia, die zu uns spricht und so ein wenig die Perspektive der Natives einnimmt. Was prinzipiell eine gute Idee ist, aber für mich war das irgendwie nichts.

Der Roman ist in der Printversion 330 Seiten lang, und ich habe nach etwa der Hälfte nur noch quergelesen. Irgendwie tut mir das sehr leid, denn ich finde nach wie vor: die Geschichte hat was. Sie ist eindringlich, sie ist gut, aber wie gesagt, mich hat es nicht wirklich erreicht. Ich bin mit Minnie nicht wirklich warmgeworden. Ich hatte durchaus Kopfkino ob den großartigen Landschaftsbeschreibungen, aber, ich wiederhole mich, ich war nicht gefesselt.

Daher von mir nur eine bedingte Leseempfehlung, auch wenn ich dem Werk vielleicht hiermit nicht gerecht werde.

Ich bedanke mich trotzdem sehr bei Netgalley und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

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